Rezension | Der Game Master: Gegen die Spielregeln - James Dashner

2 Kommentare | Deine Meinung
Autor: James DashnerVerlag: cbt
Taschenbuch: 416 SeitenISBN: 978-3-570-31022-9
Altersempfehlung: ab 13 Jahren    Erscheinungsjahr: Jänner 2016


Alle Infos zum Buch findet ihr hier: cbt

 Unterstütz den Buchhandel und kauf deine Bücher regional: papier-buch-haas.at





"Außerdem passiert einfach so furchtbar wenig. Was eigentlich nur bedingt stimmt, aber um genau zu sein: Es passiert einfach immer wieder das Gleiche. Oh nein, etwas Schlimmes ist passiert, wir müssen weglaufen, wir müssen uns verstecken. Und das immer wieder! Erst im letzten Drittel kam meiner Meinung nach etwas Abwechslung rein, und ab da hat mir das Buch dann auch schon ein gutes Stück besser gefallen [...]."

[Leserstimme Julia | myworldfullofbooks.blogspot.co.de]




INHALT
Michael hat das Geheimnis des Cyber-Terroristen Kaine gelüftet – doch das ist erst der Anfang des Albtraums. Denn Kaine ist ein mutierter Tangent, ein Computerprogramm, das sich zu einem hochintelligenten Wesen mit eigenem Willen entwickelt hat. Und Kaine will nur eines: Die Alleinherrschaft über das VirtNet und die reale Welt! Für Michael und die VirtNet-Security beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit, denn die Machtübernahme ist bereits im Gange …
[Quelle: randomhouse.de]


MEINE MEINUNG

Informationen

James Dashner ist vor allem bekannt durch seine Maze-Runner-Trilogie. In "Der Game Master" erschafft er ein ganz anderes Szenario. Cyberwelten, Tangents und Computerprogramme die sich selbstständig machen. Band 1 "Der Game Master: Tödliches Netz" war der Auftakt der Reihe, Band 3 erscheint am 8. August 2016. 


Inhalt

Julias Leserstimme beschreibt eigentlich ganz genau meine Meinung zum Inhalt. Aber von vorn. Ist man vom wahnsinnigen Cliffhanger vom ersten Teil voller Erwartung ans Buch gegangen, wird man schon am Anfang wieder ein wenig gedämpft. Spannung? Ja, Nein, ein bisschen. Einiges hat sich in Michaels Weltanschauung verändert, neue Herausforderungen stehen an, aber so wirklich mitgerissen hat es mich jetzt nicht. Dann der Verlauf der Handlung, Schlag auf Schlag passieren viele Abenteuer - ja, aber dennoch war alles irgendwie umsonst. Soll heißen, die Handlung hat keine wichtigen Schritte nach vorne gemacht. Man liest und liest und ist dennoch am Anfang. Ermüdend. Das Ende konnte dann endlich wieder Pluspunkte bei mir sammeln - denn hier macht der Spannungsbogen endlich einen ordentlichen Anstieg und lässt endlich James Dashner Schreibtalent erahnen. Mit seinem Cliffhanger am Ende sorgt er für zwar für Neugier - aber ein MUSS ist für mich Band 3 bestimmt nicht mehr.


Schreibstil

Von James Dashner bin ich anderes gewohnt und auch sein erster Band konnte mich weit mehr vom Hocker hauen, als "Der Game Master: Gegen die Spielregeln". Zwischendurch hatte ich einfach das Gefühl, dass er selbst nicht so sicher ist, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln soll und das spürt man beim Lesen. Ich finde es einfach unrund und auch der rote Faden hat meines Erachtens des öfteren einen Knoten drinnen. Die Cyberwelt scheint ihm etwas über den Kopf zu wachsen und auch die Charaktere fand ich diesmal lebloser. 


Charaktere

Michael. Ja der Protagonist hat einiges zu bewältigen und man versucht sich das ganze Buch über in ihn hineinzufühlen, aber so ganz wollte mir das einfach nicht gelingen. Auch mit seinen  Freunden erging es mir ähnlich. Sarah war mir zu sachlich - nach allem was auf sie zukommt war sie einfach ungewöhnlich kühl, emotionslos. Bryson bekommt, wie auch schon in Band 1, am wenigsten Aufmerksamkeit und so auch seine Person. Einerseits stellt das gut dar, wie man durch diese virtuelle Welt immer mehr in Anonymität verfällt, andererseits ist es so eben für den Leser schwer, eine Bindung zu den Protagonisten aufzubauen.


ALLES IN ALLEM...
...war ich dann doch recht enttäuscht von Band 2. Langatmige Passagen, unzugängliche Protagonisten und die Logikfehler die der Geschichte hin und wieder einen Strich durch die Rechnung machen, sorgen für holpriges Lesevergnügen. Rettung - die letzten 50 Seiten und der fatale Cliffhanger.

4

Kommentare:

  1. Also ich mochte den ersten Band schon nicht so wirklich. Es war mir alles einfach zu abgedreht und die Situationen, in denen die Protagonisten sich später befinden, waren einfach so random und sinnlos. Ich bin eigentlich wirklich kein Mensch, der Reihen abbricht, eigentlich bin ich viel zu neugierig dafür. Aber ich glaube bei dieser Reihe muss ich mal eine Ausnahme machen, deine Rezi hat mich darin noch bestätig :D
    Liebe Grüße,
    Steffi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, geht mir auch so. Ich MUUUSSS immer wissen wie es weitergeht, aber naja, ich überleg ja ernsthaft ob ich den 3. Teil lese...
      Also meines erachtens hast du nichts verpasst, wenn du nicht weiterliest :D

      Liebst Nicole

      Löschen

Meinungen, Anregungen, Wünsche?
Ich bin für alles offen
& freue mich über jeden Kommentar (:

Nicole ♥