Rezension | Das Joshua Profil - Sebastian Fitzek

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Autor: Sebastian FitzekVerlag: LÜBBE
Hardcover: 430ISBN: 978-3-7857-2545-0

Weitere Informationen zum Buch findet ihr hier: LÜBBE




"„Das Joshua-Profil“ hat für mich leider denselben Reiz wie der Tatort mit Till Schweiger. Ganz nett gemacht, es fliegen ordentlich die Fetzen, aber beeindrucken oder fesseln kann mich das leider nicht."


[Leserstimme von Alexandra | readpack.de]






INHALT
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.
[Quelle: Lübbe]





MEINE MEINUNG

Grundidee
Hier gibt es 2 Punkte zu beachten. Erstens finde ich es schon genial und außergewöhnlich, dass Fitzek seinen Protagonisten Max Rhode zum Schriftsteller macht und dann auch noch sein bekanntestes Werk "Die Blutschule" tatsächlich unter diesem Pseudonym veröffentlicht. Kluger Schachzug. Dennoch finde ich es nicht zwingend notwendig "Die Blutschule" zu lesen um "Das Joshua Profil" zu verstehen. Zweitens finde ich aber auch die Grundidee, die hinter dem Buch "Das Joshua Profil" steckt genial und gleichzeitig beängstigend real. Warum weshalb wieso würde hier zuviel verraten - so lest selbst und findet es heraus.


Handlung
Fesselnd, interessant und ansprechend. Der Anfang war etwas verirrend aber gleichzeitig auch anregend - man musste endlich wissen, was hier nun wirklich gespielt wird. Hat man die ganze Sache dann jedoch einigermaßen durchblickt - also ich hatte mir bis zum Ende ja ganz viele Szenarien zusammengereimt - hat für mich die Spannung etwas abgenommen. Zwar schafft es Fitzek am Ende nochmal seine Genialität zu beweißen, dennoch hat mir die Umsetzung zwischendurch nicht 100% gefallen. 


Charaktere
Max war mir sofort sympathisch - auch wenn mir zwischendurch schon Zweifel an seiner Person kamen. Denn im Buch ist irgendwie nichts so wie es scheint und Fitzek schafft es, dass man irgendwann einfach nicht mehr weiß, wenn man vertrauen soll. Auch Chosmo, Max Bruder, ist mir ans Herz gewachsen - und das habe ich zwischendurch echt schlimm gefunden. Aber nachdem Fitzek im Nachwort erwähnt, dass es ihm nicht anders ging, bin ich etwas beruhigter. Warum das so eine große Sache ist? J auch das müsst ihr selbst herausfinden.


Erzählstil
Den Verlauf der Handlung erfährt man großteils aus der Ich- Perspektive von Max. Dennoch werden manche Kapitel auch aus der Sicht anderer Charaktere wiedergegeben, was der Geschichte einen gewissen Reiz verleiht. An und für sich hat mir das sehr gut gefallen- was mir weniger zugesagt hat, waren die Kapitel aus Jolas Sicht. Weder haben sie für mich zur Spannung beigetragen, noch waren sie für die Handlung relevant. Auch wenn die kleine mir ans Herz gewachsen ist  war es für mich beim Lesen eher störend. 



ALLES IN ALLEM....
...konnte mich das Buch nicht so mitreißen, wie ich es erwartet hatte. Die Grundidee war der Hammer - leider war mir die Handlung an manchen Stellen einfach zu mau. Noch mehr Spannung wäre meines Erachtens drin gewesen und gewisse Kapitel, die für mich eher Platz für spannenderes weggenommen haben, hätte man besser nutzen können.

2-

Kommentare:

  1. Huhu liebe Nicole,
    das Buch habe ich noch auf dem SuB. Eigentlich lese ich ja nicht unbedingt Thriller, aber ich glaube Fitzek sollte jeder mal gelesen haben... Ich bin gespannt, nachdem dir ja die Spannung etwas gefehlt hat.

    Alles Liebe, Ela

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    1. Hallo Ela,

      also ich liebe ja Thriller und hab daher vielleicht höhere Ansprüche. Wobei ich auch sagen muss, dass mir das vorige Buch "Passagier 23" viel viel besser gefallen hat (und das kam bei Fitzek Fans ja eher schlecht an)
      Ich hoffe, es gefällt dir trotzdem!

      Liebst Nicole

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  2. Hallöchen liebe Nicole,
    ich fand das Joshua Profil mal wieder richig gut. Die Blutschule konnte mich zwar nicht so begeistertn, aber das Joshua Profil fand ich toll. Ich bin einfach nur durch die Seiten geflogen und genau das habe ich auch gebraucht, nachdem ich Passagier 23 doch als ziemlichen Flop empfunden habe. Aber ich glaube auch manchmal mit dem Druck der auf einem so bekannten Autor lastet.. wie soll man da noch schreiben "wie früher" als er ohne diesen Druck geschrieben hat..

    Liebst, Lotta

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    1. Hiii Lotta,
      Ja ich glaub das ist das Problem - ich fand Passagier 23 richtig gut! (Wobei das bei den meisten Fitzek Fans ja eher schlecht ankam!) Ja, das mit dem Druck seh ich auch so. Mit dieser Erwartungshaltung ist es bestimmt nicht leicht umzugehen!
      Nicole

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Nicole ♥