[Rezension] Die Blutschule - Max Rhode

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Autor: Max Rhode alias Sebastian FitzekVerlag: Lübbe
Paperback: 255 SeitenISBN: 978-3-404-17267-2

Alle Infos zum Buch findet ihr hier: luebbe.de




"Die Geschichte ist defintiv spanned, aber man darf hier keine logisch erklärbaren Phänomene erwarten, diese Geschichte hat einen übernatürlichen Aspekt, wie es in vielen Horrorbüchern der Fall ist, und das sollte man wissen, bevor man sich daran wagt."

[Leserstimme von Lotta | lottasbuecher.de]







INHALT


Eine unbewohnte Insel im Storkower See
Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer
Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.
Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird ...
[Quelle: luebbe.de]



MEINE MEINUNG

Hintergrund

Ein Autor, der seinen eigenen Protagonisten ein Buch schreiben lässt und es auch veröffentlicht -genial. Als Büchernarr wünscht man sich ja des öfteren, das sympathische und lieb gewonnene Charaktere zum Leben erwachen - Sebastian Fitzek hat hat diesen Schritt gewagt und seinen Protagonisten aus "Das Joshua Profil" tatsächlich ein wenig zum Leben erweckt und so für uns Leser greifbarer gemacht. Ich finde diese Idee wirklich einzigartig und einen geschickten Schachzug für die Vermarktung der Bücher.


Handlung

Grausam- wie soll man sie auch anders beschreiben. Aber von vorne.
Der Einstieg ins Buch erfolgt durch einen Tagebucheintrag des Ich-Erzählers Simon. Er versucht das Geschehene wieder zugeben und dem Leser wird sofort klar, ihn erwartet Schreckliches.
Der anfängliche Verlauf der Handlung erfolgt dann jedoch verhältnismäßig unspektakulär. Man wird mit einer merkwürdigen Stadt, seltsamen Einwohnern und einer mysteriösen Sage konfrontiert. Schon bald wird man auch mit dem Bösen in den unterschiedlichsten Formen bekannt gemacht- jedoch nichts was einem Thrillerfan schockieren könnte. Doch dies ist nur die bekannte Ruhe vor dem Sturm. Denn dies alles artet in pure Grausamkeit aus. Man ist teilweise einfach nur noch geschockt und sprachlos. Thrillerfans die auf der suche nach Psychospielchen und verzwickten Handlungssträngen sind, werden hier nicht fündig- dafür all jene, die auf die blutige Seite von Thrillern stehen.


Ende

Ist man bis dahin noch nicht hundertprozentig von der Blutrünstigkeit des Buches und der Kälte der Protagonisten überzeugt, wird das Ende gewiss dafür sorgen. Auch wenn man vom Verlauf der Handlung noch ziemlich gezeichnet ist, schafft es der Autor durch unerwartete Wendungen noch mal für pures Gänsehautfeeling inklusive Kopfschütteln zu sorgen. Denn eines ist sicher: Schafft es jemand noch eines drauf zusetzten, dann Rhode alias Fitzek. 


Übernatürliches

Dieser Aspekt ist sehr wichtig. Die Fantasie des Lesers ist gefragt und man muss offen für paranormale Geschehnisse sein. Ein bisschen à la Stephen King. Denn nicht alles lässt sich durch die bloße animalische Seite des Menschen erklären. Anfangs war ich mit dieser Tatsache etwas überfordert, sind diese Fantasy-Aspekte in Thrillern nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Dennoch schafft Rhode alias Fitzek hier einen Grundstein für seine Handlung, der schlussendlich alles schlüssig erscheinen lässt.


Schreibstil

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig - sieht man von jenen grausamen Stellen ab, an denen man schon des öfteren inne halten muss, entpuppt sich das Buch sofort als page- turner. Wie ein Strudel zieht es den Leser in den Bann einer mystischen und grausamen Welt und lässt ihn erst wieder frei, wenn man vor Anspannung schon fast aufs Atmen vergisst.  

ALLES IN ALLEM...
...war das Buch wirklich grausam. Leser, die an blutrünstigen und schockierenden Thrillern gefallen finden, werden mit diesem Buch bestimmt unterhaltsame Stunden verbringen. All jene die Psychothriller bevorzugen und Fantasyelementen eher abgeneigt gegenüberstehen, werden hier wohl nicht voll auf ihre Kosten kommen.

3


Kommentare:

  1. Hey :)

    Mich hat das Ende auch total umgehauen ... die Horrorelemente mittendrin fand ich teilweise wirklich sehr sehr krass, aber da ich sowas ab und an auch mal ganz gern lesen, fand ich das Buch trotz allem wirklich gut :)

    liebe Grüße, Mikki

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    1. Hallo Mikki,
      Ja, mich auch. Damit hätte ich nicht gerechnet. Ja, puh, ich musste schon des öfteren mal durchatmen.

      Liebst Nicole

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Nicole ♥