[Rezension] Der Fünf-Minuten-Killer - Paul Cleave

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INHALT

"Er gibt dir fünf Minuten - mit dem Menschen, den du am meisten hasst.
Für jeden Detective ist es ein Albtraum: Die Begegnung mit den Angehörigen von Mordopfern, die tief erschüttert nur noch einen Wunsch haben. Fünf Minuten alleine mit dem Täter, fünf Minuten, um sich zu rächen. Der Polizist Theo Tate kann ein Lied davon singen, denn seine Heimatstadt Christchurch ist in den letzten Jahren von mehreren brutalen Verbrechensserien heimgesucht worden. Und jetzt ist es wieder soweit. Ein perfider Mörder terrorisiert die Stadt. Er wird bekannt als der Fünf-Minuten-Killer, denn er gibt den Hinterbliebenen von Gewaltopfern eben jene fünf Minuten der Rache: Ob sie wollen oder nicht ...."
[Quelle: randomhouse.de]

MEINE MEINUNG


Handlung

Der Einstieg viel, wie erwartet, durch den wortgewandten Schreibstil sehr leicht. Man findet sich sofort wieder in Christchurch zurecht und ist bereit die Ermittlungen zu beginnen.  Schon nach einigen Kapiteln ist das Geheimnis um den Killer durch die Erzählperspektive wieder gelüftet - hat man frühere Werke gelesen, ist man auch hier nicht allzu überrascht. Der Verlauf der Handlung war für mich ein ständiges Abwechseln von Spannung und Langatmigkeit. Mir fehlte einfach das gewisse Etwas, was ich mir nach lesen des Klappentexts erhofft hatte.

Eigenheit
Wer schon mal einen Cleave gelesen hat weiß, da ist so einiges anders. Paul Cleave gibt die Handlung aus zwei Erzählperspektiven wieder: Aus der Ich-Perspektive eines Ermittlers und aus der auktorialen Sicht erfahren wir jene des Killers. Für mich als Thriller-Fan war es anfangs sehr eigenartig, bereits zu wissen wer der Mörder/Killer ist - und danach mit ihm das ganze Buch über zu verbringen. Ungewohnt und anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, wird dadurch doch etwas an Spannung eingebüßt.

Spannung
Ja, da kommen wir auch schon zu diesem Thema. Durch die besondere Erzählsituation geht für mich etwas verloren, was einen guten Thriller für mich ausmacht: die Ahnungslosigkeit. Warum lese ich einen Thriller? Ich will Spannung, raten, grübeln, denken, selbst ermitteln. Wer hat es getan? Warum? Wieso? Und vor allem: Was passiert als nächstes? Hier geht dieser Aspekt etwas flöten - man weiß wer es ist, man weiß, was als nächstes passieren wird. Die große Frage die hier im Raum steht ist: Werden sie ihn/sie schnappen?

Vorgänger
Ich hab den Tipp von Lotta erhalten und geb ihn hier an euch weiter - lest unbedingt einen oder zwei frühere Werke von Paul Cleave. Ich habe "Der siebte Tod" und "Opferzeit" zuerst gelesen und das war auch gut so. Es kommen immer wieder altbekannte Charaktere vor und Anspielungen, welche man nur versteht wenn man andere Bücher vom Autor kennt. An und für sich ist die Handlung in sich abgeschlossen, dennoch leg ich euch diesen Aspekt ans Herz.

Ende
Luft anhalten.  Kopfschütteln. Was? Dramatische Szenen und ein hohes Spannungsniveau machen das Ende zum Highlight des Buches. Wird man früher mit teilweise langatmigen Passagen konfrontiert, schafft es der Autor hier noch mal das Thriller- Herz höher schlagen zu lassen.


ALLES IN ALLEM...
...konnte mich "Der Fünf-Minuten-Killer" nicht sosehr überzeugen, wie frühere Paul Cleave- Bücher. Ist es auch schön alte Bekannte zu treffen, konnte mich, abgesehen von ein paar Passagen und das Ende, der Verlauf der Handlung nicht vollends überzeugen.

3

1 Kommentar:

  1. Hallöchen meine Lole,
    kam mein Kommentar jetzt nicht an? Ich weiß nicht was heute hier los ist. Das war eben schon einmal. D:
    Das. nervt. Okay, also was ich sagen wollte, ist, dass ich das Buch einfach geliebt habe. Aber ich denke, das ist auch einfach so, weil ich Paul Cleave schon ewig lese und die Bücher einfach liebe. Aber ich kann deine Kritik aber durchaus verstehen. :D Ich hoffe es war nicht dein letzter Cleave. :)

    Liebst, Lotta

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Nicole ♥