[Hörbuchrezension] Extinction - Kazuaki Takano

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INHALT

"Auf der Jagd nach dem neuen Menschengeschlecht ... Ist das Ende des Homo Sapiens gekommen?
Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt."
[Quelle: randomhouse.de]

MEINE MEINUNG

Die Grundidee & der Verlauf
Sofort nach dem Lesen des Klappentextes war ich für das Buch Feuer und Flamme. Verschwörungstheorien, übermenschliche Intelligenz, ein Mann, der sich allem widersetzt - klang nach einem spannungsgeladenen, mitreißenden Buch, welches mein Bücherherz höher schlagen lassen würde. Doch dem war leider nicht so. Anfangs noch mit voller Begeisterung bei der Sache, zieht es sich durch die detaillierten wissenschaftlichen Aspekte und dem eher langatmigen Einstieg schon am Anfang in die Länge. Zwar war mir Yeager sofort sympathisch und ich war gespannt was passieren würde, dennoch konnte mich die Handlung schlussendlich einfach nicht überzeugen.

Für Hörbuch ungeeignet
So gut mir die Idee auch gefallen hat, mit dem Hörbuch hatte ich so einige Probleme. Die Geschichte wird aus verschiedenen Erzählperspektiven wiedergegeben, aus der Sicht von Yeager und aus der Sicht eines jungen Wissenschaftler. An sich bin ich schon kein großer Fan dieser Erzählart, ist es es bei einem Hörbuch mit dieser Laufzeit und den vielen medizinischen Details am Beginn, einfach ermüdend. Immer wieder unterbricht man das Hörbuch, immer wieder muss man sich in Erinnerung rufen, wo man stehen geblieben ist und welcher Erzählstrang gerade präsent ist. Einmal nicht 100% bei der Sache, braucht man wieder einige Minuten, um dem Verlauf der Handlung folgen zu können.


19h 31min
Eine ungekürzte Lesung - toll. Aber 19h und 31 Minuten? Wie im oberen Punkt erwähnt, ist die Laufzeit für mich ein großer Kritikpunkt. Es ist einfach unmöglich lange bei der Sache zu bleiben. 19 Stunden in einem durchhören? Das schafft wohl keiner. So schafft man am Tag vielleicht 2- 3 Stunden, kommt man einen Tag mal gar nicht dazu, ja, dann zieht sich das alles schon etwas in die Länge. Dazu muss man immer wieder neu in die Geschichte hineinfinden, sich neu auf das Geschehene einlassen. Auch wenn die Grundidee interessant klang - verliert man nach und nach etwas an Interesse und ist eher halbherzig bei der Sache.

Der Sprecher
Sascha Rotermund hat das Hörbuch mit einer sehr angenehmen Stimme und Lesegeschwindigkeit wiedergegeben. Auch wenn das Hörbuch eher langatmig ist- macht seine Stimme einiges wett. Genau mit der richtigen Mischung gibt er den Inhalt wieder, weder zu übertrieben noch zu monoton. Angenehm zum zuhören.

ALLES IN ALLEM...
...war das Hörbuch für mich eher ein Reinfall. Viele medizinische Details, die lange Laufzeit, der Perspektivenwechsel. Zu viele negative Punkte waren für mich vorherrschend. Pluspunkte: Die Grundidee und die Stimme von Sascha Rotermund, doch leider konnten diese Aspekte das Negative nicht überwiegen.

4

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Nicole ♥