[Rezension] Ich sehe was, was niemand sieht - Tim O'Rourke

4 Kommentare | Deine Meinung


Zur Verlagshomepage www.carlsen.de?

Kaufen bei Amazon?



Charley sieht Dinge, die sonst niemand sieht. Ihre Visionen sind wie Blitze, kurz und intensiv – ein Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs. Charley ist felsenfest davon überzeugt, dass sie Verbrechen sieht, bevor sie geschehen. Niemand glaubt ihr, bis auf Tom. Der attraktive junge Police Officer bearbeitet gerade seinen ersten Fall: ein totes Mädchen, das auf Bahngleisen gefunden wurde.
Während die Polizei noch nach der Todesursache sucht, hat Charley wieder Visionen: ein anderes Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs ...
[Quelle: www.carlsen.de]




Tom.
Der Police Officer Tom schaffte es leichter mich zu überzeugen, als die Protagonistin Charley. Obwohl auch er etwas skeptisch gegenüber ihre Visionen ist, reagiert er nicht von vornherein ablehnend und stempelt sie auch nicht sofort als verrückt ab. Das macht ihn durchaus sympathisch. Auch sein Bemühen die Wahrheit herauszufinden ist lobenswert- ein Vollblutpolizist.  

Das Ende.
Einmal im Kreis gedreht und drei Purzelbäume mit schrägem Anlauf- so ähnlich fühlte ich mich nach dem Ende. Auch wenn man als Hobbydetektiv schon etwas früher einen Verdacht schöpft, der Schluss überrascht und lässt einen kopfschüttelnd zurück. Alles anders und erschreckend. Aber mehr wird nicht verraten!


Die Erzählperspektive.
Mittlerweile habe ich eines festgestellt: zu viel hin und her bei der Erzählperspektive liegt mir einfach nicht. Bei "Ich sehe was, was niemand sieht" erfahren wir das Geschehene durch zwei Personen: Die Protagonistin Charley und der Police Officer Tom kommen abwechselnd zu Wort. Für die einen wunderbar um beide Charaktere besser kennen zu lernen, doch für mich eher störend. Wird es gerade spannend, kommt die andere Person zu Wort. Und statt das meine Neugier angestachelt wird, flaut sie zwischen den Kapiteln immer wieder etwas ab und versucht dann neu in Fahrt zu kommen. Mühsam.

Der Inhalt.
Die Handlung ist unterhaltsam, teilweise auch sehr spannend aber irgendwie hat mir einfach etwas gefehlt. Wie beim Kochen, wenn man einfach nicht draufkommt, welche Zutat noch fehlt um das ganze perfekt zu machen. Charleys Visionen geben dem Inhalt zwar einen besonderen Touch, aber dennoch plätscherte für mich die Handlung eher oberflächlich dahin und die Begeisterungsexplosion blieb aus. Mehr Tiefgang, mehr Mysterium - dann hätte die Sache schon anders ausgesehen.



...unterhaltsam, dennoch hat mir das gewisse Etwas gefehlt.
Auch wenn mir die Grundidee des Buches zugesagt hat, konnte mich die Umsetzung leider nicht 100% überzeugen.
Für alle Thriller-Fans mit Hang zum Mysteriösen die nach einer gemütlichen Zwischenlektüre suchen. 







An den Carlsen Verlag bzw. den Chicken House Verlag für das Rezensionsexemplar.

Kommentare:

  1. Hallöchen :)
    ich glaube, dann werde ich doch die Finger von diesem Buch lassen. Ich weiß nicht, ob das dann wirklich etwas für mich wäre. Mysteriöses ist meistens nicht so besonders meins. Ein Glück hab ich es nicht mit von der Messe genommen. :D

    Liebst, Lotta

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi Lotta,

      Ja mit übersinnlichen in Thrillern kann ich mich meist auch nur schwer anfreunden!

      Liebste grüße Lole

      Löschen
  2. Ich muss meine Rezi dazu noch schreiben, bin mir aber noch nicht ganz sicher, wie sie ausfallen wird. :)

    Mel

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh dann bin ich gespannt - schau dann auf jeden Fall vorbei (:

      Love, Lole

      Löschen

Meinungen, Anregungen, Wünsche?
Ich bin für alles offen
& freue mich über jeden Kommentar (:

Nicole ♥