[Rezension] Stigmata: Nichts bleibt verborgen - Beatrix Gurian

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Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …
 
[Quelle: ARENA Verlag]
 

 
 
Wow- das Buchcover und die gesamte Buchgestaltung ist einfach wow. Der Schutzumschlag in diesem dunklem Smaragdgrün und der silbernen Schrift, ist erst der Anfang eines wirklich schönen Buches. Auch die Seiten sind wahre Hingucker und alles ist farblich abgestimmt.
 
Sehr gelungen sind auch die Fotos, die man immer wieder zwischendurch im Buch findet. Sie spielen eine wichtige Rolle im Verlauf der Handlung und auch wenn sie teilweiße wirklich sehr verstörend sind, finde ich die Idee sie abzubilden wirklich gut. Dadurch wird man noch aktiver ins Geschehen mit einbezogen.
 
Die Handlung entführt uns in ein äußerst gruseliges und unheimliches Schloss mit teilweiße noch unheimlicheren Charakteren. Man begleitet Emma auf der Suche nach der Wahrheit rund um den Tod ihrer Mutter. Übersinnliches, eine grausame Vergangen und abartige "Teamaufgaben" kurbeln den Spannungsbogen immer mehr an. Wem vertraut man, wer ist falsch? Zwischendurch weiß man selbst nicht mehr, was man glauben soll. Spannung ist garantiert.
 
Emma ist eine sympathische und sehr willensstarke Protagonistin. Sie würde alles dafür tun, um die Wahrheit herauszufinden. Auch wenn sie anfangs noch etwas zurückhaltender wirkt, im Verlauf des Buches beweist sie mehr als einmal Mut und gleichzeitig eine ausgeprägte Sensibilität für ihre Mitmenschen.
 
 
 
 
An die Einteilung des Buches musste ich mich erst einmal gewönnen. Prolog, Gegenwart, 6 Wochen früher, Briefe, Fotos, Vergangenheit..... und dann wieder von vorn. Puh. Am Anfang war das ganz schön viel und auch wenn es sinnvoll ist, um die Geschichte nach und nach immer mehr zu verstehen, sind die Zeitsprünge anfangs doch eher ein bisschen störend. Nach und nach gewöhnt man sich natürlich ans Konzept und wenn man mal alle Charaktere intus hat, ist es auch kein Problem mehr. Dennoch war dadurch der Einstieg ins Buch eher schwer.
 
 
 
 
 ....kann man sich auf Spannung hoch tausend gefasst machen!
Auch wenn die vielen Zeitsprünge anfangs gestört haben, das Buch entwickelt sich zum absoluten Page-turner und lässt einem nicht mehr los.
Ja, es lässt einen nicht einmal mehr ruhig schlafen.
 
 
 
 
 
 

Mein Danke geht an Tanja von Tanjas Rezensionen
Danke für den tollen Jahresrückblick und das tolle Gewinnspiel ♥

Kommentare:

  1. Schöne Rezension =) Ich hab schon mal in der Buchhandlung in dem Buch geblättert und fand die Fotos toll (ich Psycho-Kind =D) Ich hab selten Problememit Zeitsprünge und da es dein einziger Manko ist, sollte ich es mir wirklich mal holen

    LG Kassiopeia

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    1. Danke dir (:
      Ja, es lohnt sich wirklich :D und wenn dir Zeitsprünge nichts ausmachen, gefällt es dir sicher (:

      Übrigens, total schöner und cooler Name, ich liebe die griechische Mythologie (:
      Liebste grüße Lole

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Nicole ♥