[Rezension] Magisterium: Der Weg ins Labyrinth - Holly Black & Cassandra Clare

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Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen …
[Quelle: luebbe.de]
 
 
 
Die Aufmachung des Buches ist einfach magisch. Das Cover ist ein absoluter Augenschmaus und der metallische Buchschnitt ist einfach zauberhaft.
 
Lang überlegt und dennoch: Ja, ich bewerte die Ähnlichkeit zu "Harry Potter" positiv. Warum? Schon ewig wollte ich einen würdigen Nachfolger und auch wenn es sehr sehr ähnlich ist- da ist er! Also warum nicht auf ein neues magisches Abenteuer mit einem sympathischen Protagonisten einlassen?

Cassandra Clare und Holly Black entführen uns in eine zauberhafte und gefährliche Welt und die allerhand Abenteuer und Aufgaben für Call und seine Freund parat hält. Man lernt nicht nur den Alltag der Zauberlehrlinge besser kennen und sondern auch die magische Welt in der das Buch spielt.
 
Call ist ein sympathischer Junge der von seinem Vater lange vor den "Gefahren" des Magisteriums gewarnt worden ist und demnach der ganzen magischen Zauberwelt skeptisch gegenüber steht. Die Autorinnen spiegeln die innere Zerissenheit des Protagonisten sehr gut wieder und lassen uns in seine Gedankenwelt eintauchen.

Das Ende überrascht einen dann doch. Alles anders als vorerst angenommen, betrachtet man die Handlung plötzlich aus einem anderen Blickwinkel. Nach den vielen Parallelen zu "Harry Potter" ein sehr positiver Aspekt. Zusätzlich wird die Lust auf den nächsten Band angestachelt!
 
 
 
Harry Potter 2.0... mit zu wenig eigene Ideen!
Lange zwiegespalten darüber, ob mich die Ähnlichkeiten stören oder nicht, muss ich dann doch, trotz der Begeisterung für das Buch, die tausenden Parallen eher negativ bewerten. Wo bleiben die eigenen Ideen? Wo bleibt die Kreativität? Schade, denn den Autorinnen ist die ganze große weite Zauberwelt zur Verfügung gestanden und dennoch haben sie sich merklich intensiv von den Harry Potter -Büchern inspirieren lassen.
 
 
 
 
...bleibt es jeden selbst überlassen das Buch aufgrund seiner Ähnlichkeit zu "Harry Potter" zu lieben oder deshalb zu verschmähen!
Trotz meiner noch immer gemischten Gefühlen konnte mich das Buch überzeugen und in seinen Zauberbann ziehen!
 
 
 
 

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Nicole ♥