Die Sphinx von Montana [Rezension]

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Khosi lebt mit seiner Mutter in der kleinen Provinz Butte, in Montana.
Alles läuft gut- bis plötzlich sein Vater auftaucht, doch bevor Khosi die Chance bekommt mit ihm zu sprechen, ist er auch schon verschwunden.
 
Also begibt sich Khosi auf die auf die wohl außergewöhnlichste und spannendste Reise seines Lebens- er reist nach Ägypten, auf der Suche nach seinen Wurzeln. 
 
 
 


 
Das Cover finde ich sehr schön und trickreich- auf den ersten Blick erkennt man nur eine Pyramide, erst bei näherem hinsehen entdeckt man, dass die Spiegelung die Berge von Montana darstellen.
Ich finde es sehr gelungen, um beide Welten des Protagonisten hervorzuheben.
 

 
Die Handlung konnte mich sofort überzeugen- Khosi musste ich einfach ins Herz schließen und die Art und Weiße wie er seinen Alltag mit seiner an Morbus Wilson erkrankten Mutter bestreitet, fand ich einfach wunderbar.
Schon Anfangs fand ich die Geschichte sehr unterhaltsam- doch als sich Khosi schließlich auf seine abenteuerliche Reise nach Ägypten begibt, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 
Es ist eine sehr humorvolle Handlung mit einem etwas ernsten Hintergrund. 
Khosi, der seine Wurzeln sucht, der endlich wissen will woher er stammt, warum er so aussieht wie er aussieht.
Der Autor beschreibt sehr authentisch das ägyptische Leben und Traditionen die damit verbunden sind.
 
Was auch sehr interessant und anfangs etwas verwirrend war, ist die Erscheinung des Geistes von Khosis Urgroßvater.
Dies hat mich etwas verwundert, da das Buch ansonsten so gradlinig und real auf mich wirkte.
Doch schnell hatte ich mich damit abgefunden und wartete immer gespannt auf die nächste Unterredung mit dem Geist.
Anstatt mich zu wundern, hat dies das Buch nur noch interessanter und besonderer gemacht.
 
Mich konnte die Handlung auf jeden Fall völlig überzeugen und begeistern.
 

 
 
Khosi.
Was soll ich noch dazu sagen?
Ein absolut genialer Protagonist mit hohem Wiedererkennungswert.
Jahrelang lebt er mit seiner Mutter in Montana, er liebt seinen geregelten Tagesablauf, ist immer vorsichtig.
Und dann macht er sich auf nach Ägypten um seinen Vater zu suchen- er taucht ein in eine völlig neue Welt, ohne dass er jemanden kennt. Es ist wunderbar mit anzusehen welche enorme Entwicklung er im laufe des Buches durchmacht, wie er über sich hinauswächst.
Kennt ihr die Fernsehserie Monk? Irgendwie erinnerte mich Khosi immer an ihn, nur jünger und lieber.



 
 
Ein Schreibstil ganz nach meinem Geschmack- der Autor beschreibt manche Gedankengänge so ausschweifend und doch war es einfach niemals langweilig. Es machte spaß in Khosis Gedankenwelt zu hüpfen, die er einem so einfach näherbrachte. Es war sehr flüssig zu lesen, auch wenn das Buch in keinem einfachen, geradlinigen Stil geschrieben ist. Auch hier gibt es für mich wieder einen hohen Wiedererkennungswert.


 
 
 
Ein außergewöhnlich humorvolles Buch mit einer kräftigen Prise Ernsthaftigkeit, Mut und mit etwas Liebe. 
 
Mein persönliches MUST-READ 2013!
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Nicole ♥