Saupech [Rezension]

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Danke an Lovelybooks, Emons Verlag und ganz besonders Frau Grager für das Leseexemplar!
 
 
 
Eine verschwundene Tante.
Eine Leiche.
Und dann auch noch ein abgetrennter Kopf.
 
 Und eine Gemeindesekretärin die sich auf die Suche nach dem Täter macht.
 
 
Das Cover von "Saupech" finde ich sehr passend zur Story- die typischen karierten Vorhänge, wie man sie in vielen Bauernstuben findet, das verwitterte Holz- typisch ländlich.
Wenn man über das Buch streift, merkt man, dass die Buchstaben von leicht erhöht sind- finde ich eine ganz nette Idee.
 
 
Der Inhalt kann durch seinen interessanten Einstieg punkten- eine verschwundene Tante, und keiner will sie mehr gesehen haben.
Von Anfang an wird die Neugier geweckt- was kann wohl geschehen sein?
 
Die Handlung nimmt zügig ihren Lauf - man wird immer gefesselter und neugieriger.
Eine Leiche taucht auf, dann auch noch ein in Harz eingelegter Kopf.
Dorli und der Privatdetektiv Lupo begeben sich gemeinsam auf Tätersuche- ein wunderbar unterschiedliches Team.
 
Die Autorin hat es geschafft für Spannung zu sorgen- auch wenn ich leider sagen muss, dass es etwas zu früh klar wird, wer der Täter ist.
Wenn man aufmerksam liest, kann man sich schon weit vor dem Schluss alles zusammenreimen.
Interessanterweise tat dies der Spannung aber keinen Abbruch- wie süchtig habe ich dennoch die letzten Kapitel gespannt verschlungen.
 
Auch wenn man so wie ich am Land aufgewachsen ist, macht es gleich doppelt so viel spaß solch einen Krimi zu lesen. 
Die Situationen, die Personen- man kann das alles mit seinen Nachbarn und Gemeindemitgliedern wunderbar verbinden.
 
 
Dorli, die Protagonistin, hätte meine beste Freundin sein können- trotz beachtlichen Altersunterschied.
Sie ist total lässig drauf, sagt was sie sich denkt und ihre ehrliche Art fand ich einfach genial.
Auch ihr Hund Idefix wird so süß beschrieben- ich wette, sein Fanclub wird immer größer.
 
 
 
Das Buch besticht vor allem durch die einzigartige Schreibweiße.
Der Schreibstil der Autorin ist an und für sich schon locker flockig zu lesen- jedoch wird das Buch durch die in Mundart geschriebenen Dialoge zu etwas ganz besonderem.
Auch die kurzen Kapitel verhelfen zu einem raschen Lesefluss- ich dachte immer: "Eines lese ich noch...".. "ok, eines lese ich doch noch.." ... "Na gut, eines noch.." - und schlussendlich hat man das halbe Buch durch.
 
 
 
 
Mundart & Mordfälle- eine einfallsreiche Mischung.
 
Für jeden der ein paar unterhaltsame und spannende Stunden auf dem Land verbringen möchte.
 
 

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Nicole ♥