Breathe- Gefangen unter Glas [Rezension]

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Die Welt wie wir sie kennen, existiert nicht mehr.
Sauerstoff ist ein Privileg- Menschen leben nun in einer rießigen Kuppel in einer zweiklassen Gesellschaft.
Doch nicht alle wollen sich damit abfinden.

 
 
 
 
Das Cover hat mir sofort gefallen- es wirkt sehr ausdrucksstark und spiegelt den Inhalt wieder, was ich sehr positiv finde.
Ich glaube jedoch nicht, dass es sich bei dem Mädchen auf dem Cover um Alina oder Bea handelt- da beide grüne Augen haben und das Mädchen auf dem Cover braune.





Der Einstieg ins Buch viel mehr sehr leicht- rasch fand ich mich im System Breathe wieder.
Die Geschichte nahm an Spannung zu und machte mich neugierig - was steckt dahinter? was wird noch passieren?
 
Doch je mehr Seiten in meiner Hand dahinschmolzen umso mehr fehlte mir etwas.
Die Grundidee konnte mich sofort faszinieren, die Handlung war interessant und gut ausgedacht- ich hätte mir nur etwas "MEHR" gewünscht.
Mehr über das System Breathe an sich und auf jeden Fall mehr über den Hintergrund.
Ich hoffe, dass der 2. Teil "mehr" zu bieten hat.
 
 
Was ich sehr positiv empfunden habe ist die Tatsache, dass das Buch sehr zum Nachdenken anregt.
Wir roden immer mehr Bäume. Zerstören den natürlichen Lebensraum vieler Tiere. Bauen Fabrik um Fabrik. Verschwenden Rohstoffe. Nehmen kaum Rücksicht auf uns Erde.

Wer sagt, dass es uns nicht auch irgendwann so geht?
Das so unsere Zukunft aussieht?
Es ist schon sehr beängstigend- abhängig von einem System, abhängig vom Sauerstoff.
Für diesen Aspekt gibt es auf jeden Fall einen dicken Pluspunkt. 





Die Charaktere waren sympathisch - aber gegen etwas mehr Tiefe hätte ich nichts einzuwenden.

Alina verkörpert die typische Rebellin- harte Schale, weicher Kern.
Sie ist sehr stark und mutig- das gefällt mir.

Quinn, der Premium-Bürger, Frauenschwarm, der seine beste Freundin mehr als Kumpel sieht, als als ein Mädchen.

Bea, die ständig über ihre Gefühle für Quinn nachdenkt (was manchmal schon etwas nervt) und wenn es dann wirklich mal Ernst wird, Mut zeigt.

Witzigerweiße hat mir am Besten Maude Blue gefallen- eine crazy Frau, die viel mitgemacht hat und eine ganz sympathische, verrückte Art hat.
 





 
Geschrieben war es einfach, locker und leicht- was zu dem Jugendbuch optimal passt. Es ließt sich flüssig, die Seiten verfliegen recht schnell. Erzählt wird es aus der Sicht von Alina, Quinn und Bea, was das Ganze natürlich etwas auflockert und interessant gestalet.
Es war unterhaltsam, auch wenn ich nicht ununterbrochen den Drang verspührt habe weiterzulesen.



Geniale Grundidee- leider etwas schwach in der Umsetzung.
Meine Erwartungen wurden leider nicht gänzlich erfüllt und umso mehr hoffe ich, dass mich der 2. Teil überzeugen kann. 





 

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Nicole ♥