Beim Leben meiner Schwester;

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Jodi Picoult

 
Inhalt
Das Leben der Famlie Fitzgeralds wird völlig durcheinander gewirbelt, als bei der 2-jährigen Kate Leykämie festgestellt wird.
Da ihr älterer Bruder als Spender nicht in Frage kommt, entschließen sie sich, noch ein Baby zu bekommen.
Ein Baby, dass künstlich erzeugt wird, sodass es als Spender in Frage kommt.
Anna.
Doch nach 13 Jahren will Sie das nicht mehr mitmachen.
Sie beschließt sich einen Anwalt zu nehmen und dagegen vorzugehen.




Meine Meinung

Von Anfang an habe ich mich super in die Geschichte hineingefunden- obwohl ich anfangs etwas skeptisch wegen der Story war.
Sowas nimmt mich einfach immer sehr mit.

Dauernd stellt man sich die Frage: was würde ich machen? wie würde ich reagieren?

Es ist ein sehr schwieriges Thema, dass schon bei der Tatsache anfängt, dass Anna "künstlich" erzeugt wird, nie geplant war und sie eigentlich nur lebt, um ihrer Schwester zu helfen.
Kann man sich da als Kind überhaupt jemals geliebt fühlen?
Ist das fair?

Für uns ist es wohl selbstverständlich, dass wir einem geliebten Menschen helfen würden- aber über Jahre hinweg? Immer und immer wieder, dass einem selbst dabei ein normales Leben verweigert wird?
Das man selbst tödlichen Risiken ausgesetzt wird?

Ein Zwiespalt zwischen Moral, den eigenen Gefühlen, Schuldbewusstsein, dem Wunsch auf ein eigenes Leben.
Das alles kommt in dem Buch einfach wunderbar rüber.

Da es aus verschiedenen Sichten erzählt wird, erhält man einen guten Eindruck in die Gedanken und die Gefühle der verschiedenen Charaktere.
Da ist auch für so ziemlich jeden jemand dabei, mit dem er sich identifizieren kann.

Eine Mutter, die kämpft bis zum Schluss, bei der ich aber nicht wirklich das Gefühl hatte, dass sie eigentlich 3 Kinder hat.

Ein liebevoller Vater, der überfordert ist.

Ein Sohn, der im Schatten steht und doch wohl nur mal Aufmerksamkeit und Liebe brauchen würde.

Eine Tochter, die schwer krank ist- die aber eigentlich nie nach ihrer Meinung gefragt wird.

Und ANNA- auf die eine besonders schwere Bürde lastet.

Der Schreibtstil war sehr angenehm auch wenn ich manchmal bei den Fachausdrücken einfach mal so getan habe, als würde ich alles verstehen.
Auch durch die verschiedenen Sichten verfliegen die Seiten recht schnell.


Fazit
Das Buch ist einfach absolut lesenswert, es regt sehr zum nachdenken an.
Ich musste leider auch ein paar Tränen vergießen- weil es einen einfach so mitnimmt.
Sehr lustig waren auch die ganzen Aussagen von Campell Alexander, dem Anwalt, warum er einen Servicehund hat ♥



 Lole- die jetzt auf den Film gespannt ist



PS.: Bis 29.4. läuft noch das Gewinnspiel für die Aktion Blogger schenken Lesefreude

Kommentare:

  1. Eine schöne Rezi, den Film habe ich mittlerweile bereits 4 mal gesehen, und finde ihn immer wieder schön, aber auch sehr sehr traurig... Hast du ihn mittlerweile gesehen?

    LG, Juli
    www.farbenmeinerwelt.de

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    1. Danke (:

      Nein, bin noch nicht dazu gekommen... aber steht auf meiner DVD-Kauf&Schau-List ganz oben (:
      hast du das Buch auch gelesen?

      Liebe grüße LOle

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Ich bin für alles offen
& freue mich über jeden Kommentar (:

Nicole ♥